InnoRampUp
Zuschüsse für technologisch hoch innovative Hamburger Startups

Das För­der­pro­gramm InnoRam­pUp unter­stützt ins­be­son­de­re tech­no­lo­gisch hoch inno­va­ti­ve Star­tups in Ham­burg mit Zuschüs­sen, um die hie­si­ge Start­up-Sze­ne zu stär­ken und zum Auf­bau aus­sichts­rei­cher Unter­neh­men bei­zu­tra­gen. Geschäfts­mo­del­le, die zusätz­lich die Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung der Ver­ein­ten Natio­nen ver­fol­gen (Impact Star­tups), sind aus­drück­lich erwünscht. Seit dem Start von InnoRam­pUp wur­den bereits mehr als 100 Pro­jek­te gefördert.

Voraussetzungen

InnoRam­pUp rich­tet sich an tech­no­lo­gisch hoch inno­va­ti­ve Star­tups aus allen Bran­chen. Ein zu för­dern­des Start­up muss jün­ger als zwei Jah­re sein und sei­nen Sitz in Ham­burg haben, sowie die Kri­te­ri­en für ein klei­nes Unter­neh­men erfül­len (weni­ger als 50 Per­so­nen und Jah­res­um­satz oder Bilanz­sum­me < 10 Mio. €). Vor­aus­set­zun­gen sind eine rea­lis­ti­sche Chan­ce auf einen wirt­schaft­li­chen Erfolg und ein über­zeu­gen­des Team hin­ter der Geschäftsidee.

Konditionen

Inno­va­ti­ve Pro­jek­te kön­nen mit Zuschüs­sen von bis zu 150.000 € geför­dert wer­den. InnoRam­pUp ist ein Aus­ga­ben­er­stat­tungs­pro­gramm: Wir erstat­ten Ihnen die för­der­fä­hi­gen Aus­ga­ben, die Ihnen bei der Umset­zung Ihres Pro­jek­tes ent­ste­hen. Der Zuschuss kann in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len bis zu 100 % betra­gen, sodass alle Pro­jekt­aus­ga­ben erstat­tet wer­den. Für eine bes­se­re Liqui­di­tät der geför­der­ten Star­tups kön­nen Vorauszahlungen/Abschläge gewährt werden.

Bewerbungsprozess

Soll­te Ihr Start­up oder Pro­jekt zu InnoRam­pUp pas­sen, sen­den Sie uns ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges, qua­li­ta­ti­ves Pitch Deck oder einen kur­zen Busi­ness Plan an innorampup@innovationsstarter.com. Unser Team prüft die for­ma­len und inhalt­li­chen Kri­te­ri­en für eine För­de­rung und lädt Sie ggf. zu einem ver­tie­fen­den Gespräch ein. Danach stel­len Sie ggf. einen För­der­an­trag und kön­nen Ihr Pro­jekt vor einer unab­hän­gi­gen Aus­wahl­kom­mis­si­on präsentieren.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu InnoRam­pUp kön­nen Sie unse­ren InnoRam­pUp-FAQ sowie der För­der­richt­li­nie ent­neh­men. Bei Fra­gen rufen Sie unser InnoRam­pUp-Team gern an.

Allgemeine Fragen zur InnoRampUp-Förderung

  • Grund­sätz­lich gibt es hier kei­ner­lei Beschrän­kun­gen. Wich­tig ist aller­dings, dass sich Ihr Geschäfts­mo­dell sehr deut­lich durch Neu­ar­tig­keit vom bereits am Markt Eta­blier­ten abgrenzt. InnoRam­pUp unter­stützt ins­be­son­de­re tech­no­lo­gisch hoch inno­va­ti­ve Startups.

  • Wir geben kei­nen Soll-Sta­tus vor. Prin­zi­pi­ell kann sich das Start­up sogar noch in der Ideen­pha­se befin­den. Aller­dings wird sich Ihre Geschäfts­idee im Wett­be­werb mit ande­ren Pro­jek­ten befin­den, die sich eben­falls für die InnoRam­pUp-Mit­tel bewer­ben. Die meis­ten geför­der­ten Pro­jek­te sind schon über die rei­ne Ideen­pha­se hin­aus. Bei­spiels­wei­se lie­gen häu­fig bereits Pro­to­ty­pen, Beta-Ver­sio­nen, Absichts­er­klä­run­gen, Pilot­kun­den und/oder ers­te Umsät­ze vor – das erhöht Ihre Chan­cen auf eine För­de­rung deutlich.

  • InnoRam­pUp lässt in begrün­de­ten Aus­nah­me­fäl­len eine För­der­quo­te von 100% grund­sätz­lich zu. Das bedeu­tet, dass die Ihnen ent­stan­de­nen Kos­ten voll­stän­dig erstat­tet wer­den kön­nen. Ganz ohne eige­ne Mit­tel wird Ihr Vor­ha­ben den­noch erfah­rungs­ge­mäß nicht funk­tio­nie­ren, da Sie ein wenig Vor­lauf für Zah­lun­gen aus dem För­der­pro­gramm benö­ti­gen. Dar­über hin­aus wird es posi­tiv bewer­tet, wenn Sie mit eige­nem finan­zi­el­len Enga­ge­ment zei­gen, dass Sie vom Erfolg Ihrer Geschäfts­idee über­zeugt sind und eine gewis­se Risi­ko­be­reit­schaft mitbringen.

  • Selbst­ver­ständ­lich dür­fen Sie bereits an Ihrer Grün­dungs­idee arbei­ten. Im Rah­men der Bewer­bung um InnoRam­pUp-Mit­tel defi­nie­ren Sie mit Hil­fe von Mei­len­stei­nen, einem Zeit­plan und einem ein­deu­ti­gen Titel ein Pro­jekt, wel­ches Sie mit InnoRam­pUp-Mit­teln umset­zen möch­ten. Mit die­sem Pro­jekt dür­fen Sie noch nicht begon­nen haben.

Fragen zum InnoRampUp-Bewerbungsprozess

  • Im ers­ten Schritt las­sen Sie uns per Email eine kur­ze Manage­ment Sum­ma­ry, ein Pitch Deck oder einen kur­zen Busi­ness­plan zukom­men. Fol­gen­de Fra­gen sind für uns beson­ders relevant:

    • Wo liegt bei Ihrem Pro­dukt oder Ihrer Dienst­leis­tung die Inno­va­ti­on im Ver­gleich zum Wett­be­werb und bereits bestehen­den Lösungen?
    • Wofür möch­ten Sie die InnoRam­pUp-Mit­tel verwenden?
    • Wie ist der aktu­el­le Stand der Pro­dukt­ent­wick­lung und des Markteintritts?
    • Mit wel­chem Team möch­ten Sie Ihr Pro­jekt umset­zen und wie ist das Unter­neh­men (vor­aus­sicht­lich) auf­ge­stellt (z.B. Gesell­schaf­ter­struk­tur, Gründungsdatum, …)?

    Wei­te­re Doku­men­te zu Ihrer Finanz­pla­nung sowie Lebens­läu­fe benö­ti­gen wir erst, wenn es zu einem Antrag kommt. Sie kön­nen uns Ihre Unter­la­gen sowohl auf Eng­lisch, als auch auf Deutsch schicken.
    Soll­ten wir nach der Sich­tung Ihrer Unter­la­gen zu dem Schluss kom­men, dass unser För­der­pro­gramm für Sie in Fra­ge kommt, laden wir Sie im zwei­ten Schritt zu einem per­sön­li­chen Gespräch ein.
    Wenn Sie uns im per­sön­li­chen Gespräch über­zeu­gen kön­nen und zum InnoRam­pUp Pro­gramm pas­sen, wer­den wir Sie in einem drit­ten Schritt durch den Antrags­pro­zess und bei der Erstel­lung der Antrags­un­ter­la­gen beglei­ten. Sie erhal­ten damit die Gele­gen­heit Ihre Geschäfts­idee dem InnoRam­pUp-Ver­ga­be­aus­schuss vor­zu­stel­len, der über die För­de­rung Ihrer Idee abstimmt.

  • Der InnoRam­pUp-Ver­ga­be­aus­schuss hat neun Mit­glie­der. Ver­tre­ten sind jeweils mit einer Per­son die Behör­de für Wirt­schaft, Ver­kehr und Inno­va­ti­on, die IKS Ham­burg, die HWF Ham­bur­gi­sche Gesell­schaft für Wirt­schafts­för­de­rung GmbH, die Han­dels­kam­mer Ham­burg, die Ham­bur­ger Spar­kas­se AG, der Next Media Acce­le­ra­tor, der HITeC e. V. der Uni­ver­si­tät Ham­burg, das Start­up Dock und die TuTech Inno­va­ti­on GmbH.

  • Der Ver­ga­be­aus­schuss kommt im Durch­schnitt etwa alle 6 – 8 Wochen zusam­men, um über etwa vier Antrag­stel­ler zu ent­schei­den. In der Regel dau­ert die gemein­sa­me Erstel­lung eines voll­stän­di­gen Antrags eben­falls ein paar Wochen. Bei star­ker Nach­fra­ge nach dem För­der­pro­gramm kann es zudem zu Ver­zö­ge­run­gen kom­men. Pla­nen Sie daher min­des­tens drei Mona­te vom Erst­kon­takt bis zum Bewil­li­gungs­be­scheid ein.

  • Soll­ten Sie die Antrags­un­ter­la­gen bereits über Drit­te erhal­ten haben, so möch­ten wir Sie bit­ten, auf eine Zusen­dung zunächst zu ver­zich­ten und den oben beschrie­be­nen Pro­zess einzuhalten.
    Um Ihr Geschäfts­mo­dell hin­sicht­lich För­der­fä­hig­keit zügig bewer­ten zu kön­nen, benö­ti­gen wir zunächst nur weni­ge aus­sa­ge­kräf­ti­ge Infor­ma­tio­nen von Ihnen, zum Bei­spiel ein Pitch Deck oder einen kur­zen Busi­ness Plan. Erst wenn wir zu dem Schluss kom­men, dass Ihr Pro­jekt zur InnoRam­pUp För­de­rung pas­sen könn­te, wer­den wir mit Ihnen gemein­sam die nächs­ten Schrit­te gehen.

Fragen zur InnoRampUp-Förderrichtlinie

  • Es gilt das Aus­ga­ben­er­stat­tungs­prin­zip: Wir erstat­ten Ihnen die Aus­ga­ben, die Ihnen bei der Umset­zung Ihres InnoRam­pUp-Pro­jek­tes ent­ste­hen. Dafür rei­chen Sie eine Abrech­nung bei uns ein, in wel­cher Sie Ihre Aus­ga­ben doku­men­tie­ren. Die Abrech­nungs­prü­fung nimmt ein wenig Zeit in Anspruch. Dies soll­ten Sie in Ihrer Liqui­di­täts­pla­nung bereits im Vor­weg berück­sich­ti­gen. Dies gilt auch für Vorauszahlungen/Abschlagszahlungen (s.u.).

  • Fol­gen­de Aus­ga­ben sind för­der­fä­hig:

    • Per­so­nal­aus­ga­ben
    • Mate­ri­al­aus­ga­ben, Investitionsausgaben/Abschreibungen
    • Aus­ga­ben für Qualifikation/Weiterbildung
    • Mar­ke­ting­aus­ga­ben
    • Fremd­leis­tungs­aus­ga­ben (z. B. für Bera­tung, Auf­trags­for­schung und IT-Entwicklung)
    • Patent­aus­ga­ben
    • Aus­ga­ben für Reisen
    • Aus­ga­ben für Büro­räu­me und Infrastrukturausgaben

    Fol­gen­de Aus­ga­ben sind nicht för­der­fä­hig:

    • Aus­ga­ben für Bewir­tung und Ver­pfle­gung (Aus­nah­me: Tages­pau­scha­len bei Dienstreisen)
    • Erwerb von Grund­stü­cken oder Gebäu­den, auch wenn er in Ver­bin­dung mit dem Pro­jekt steht
    • Ein­ge­brach­te Grund­stü­cke, Gebäu­de, Ein­rich­tun­gen oder tech­ni­sche Anlagen
    • Anschaf­fung oder Lea­sing­aus­ga­ben für PKW und Vertriebsfahrzeuge
    • Pach­ten, Erb­bau­zin­sen, Grunderwerbssteuer
  • Sie kön­nen Abschlagszahlungen/Vorauszahlungen für einen Aus­ga­ben­ent­ste­hungs­zeit­raum von max. zwei Mona­ten im Vor­aus beantragen.

  • Sie erhal­ten nach der posi­ti­ven Ent­schei­dung im Ver­ga­be­aus­schuss einen Bewil­li­gungs­be­scheid, in wel­chem das För­der­vo­lu­men und das Start- und End­da­tum Ihres geför­der­ten Pro­jek­tes benannt wird. Sie kön­nen Aus­ga­ben ein­rei­chen, die ab dem Start­da­tum ent­stan­den sind. Wann Ihr Vor­ha­ben begin­nen soll, spre­chen wir vor Aus­stel­lung des Bewil­li­gungs­be­scheids mit Ihnen ab.

  • Per­so­nal­aus­ga­ben wer­den bei Schlüs­sel­per­so­nen und Voll­zeit­tä­tig­keit mit maxi­mal 2.000 € brut­to pro Monat geför­dert. Bei wei­te­ren Mit­ar­bei­tern kön­nen auch höhe­re monat­li­che Beträ­ge erstat­tet wer­den. In jedem Fall gel­ten die in der För­der­richt­li­nie ange­ge­be­nen Maxi­mal­för­der­sät­ze. Auch gering­fü­gi­ge oder Teil­zeit­be­schäf­ti­gun­gen sind mög­lich. Bei Tätig­kei­ten, die nicht in Voll­zeit für Ihr Pro­jekt statt­fin­den, müs­sen Stun­den­nach­wei­se geführt wer­den. Um Per­so­nal­aus­ga­ben han­delt es sich nur, wenn die ent­spre­chen­de Per­son Ange­stell­te Ihres bereits gegrün­de­ten Unter­neh­mens ist. Das gilt auch für Schlüsselpersonen.
    Natür­lich kön­nen Sie auch Frei­be­ruf­ler beauf­tra­gen. Beim Ein­satz von Frei­be­ruf­lern han­delt es sich aller­dings nicht um Per­so­nal­aus­ga­ben, son­dern um Fremd­leis­tungs­aus­ga­ben. Auch Schlüs­sel­per­so­nen kön­nen als Frei­be­ruf­ler am geför­der­ten Vor­ha­ben arbei­ten, was eben­falls als Fremd­leis­tungs­aus­ga­ben abzu­rech­nen ist. In die­sem Fall gilt wie­der ent­spre­chend der Richt­li­nie, dass maxi­mal 2.000 € pro Monat pro Schlüs­sel­per­son erstat­tet werden.

  • Unter Schlüs­sel­per­so­nen ver­ste­hen wir in der Regel das Grün­dungs­team, wel­ches Kern­auf­ga­ben des Grün­dungs­vor­ha­bens bear­bei­tet und eine Betei­li­gung am Unter­neh­men hält oder vor­aus­sicht­lich hal­ten wird. Schlüs­sel­per­so­nen soll­ten sich in Voll­zeit für das Grün­dungs­vor­ha­ben einsetzen.

  • Grund­sätz­lich kön­nen wir Aus­ga­ben für Inves­ti­tio­nen (z.B. für Maschi­nen) über einem Wert von 800 € nur in Höhe der Abschrei­bung nach den soge­nann­ten AfA-Tabel­len erstat­ten, die die Nut­zungs­dau­er von Anla­ge­gü­tern bestimmen.
    Ach­tung: Mit InnoRam­pUp las­sen sich nur die Abschrei­bun­gen über die Pro­jekt­lauf­zeit för­dern. Bit­te beach­ten Sie, dass die Nut­zungs­dau­er die Pro­jekt­dau­er i.d.R. übersteigt.
    Ein Bei­spiel: Sie benö­ti­gen ein Mess­in­stru­ment für 12.000 €, wel­ches nach AfA-Tabel­le über 5 Jah­re abzu­schrei­ben ist. Bei linea­rer Abschrei­bung fal­len damit pro Monat 200 € Abschrei­bun­gen an. Ange­nom­men, Ihr Pro­jekt dau­ert 10 Mona­te, dann könn­te die Anschaf­fung des Mess­in­stru­men­tes dem­zu­fol­ge mit ins­ge­samt 2.000 € geför­dert werden.

  • Ja. Sie kön­nen sich nicht frei für einen Dienst­leis­ter ent­schei­den, son­dern müs­sen das Ver­ga­be­recht – hier in der Regel die VOL/A – ein­hal­ten, wel­ches die Ver­ga­be von Auf­trä­gen der öffent­li­chen Hand regelt.

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