InnoRampUp


Zuschüsse für junge, innovative Unternehmen und Gründungsvorhaben

Das Förderprogramm InnoRampUp unterstützt innovative Existenzgründungen und junge innovative Unternehmen in Hamburg, um die Hamburger Startup-Szene zu stärken und zum Aufbau aussichtsreicher Unternehmen beizutragen. Seit dem Start von InnoRampUp wurden bereits mehr als 60 Projekte gefördert.

Voraussetzungen

InnoRampUp richtet sich an überdurchschnittlich innovative Existenzgründungen und Unternehmen aus allen Branchen. Ein zu förderndes Startup muss jünger als zwei Jahre sein und seinen Sitz in Hamburg haben, sowie die Kriterien für ein kleines Unternehmen erfüllen (weniger als 50 Personen und Jahresumsatz oder Bilanzsumme < 10 Mio. €). Auch Dienstleistungen können gefördert werden. Voraussetzungen sind eine realistische Chance auf einen wirtschaftlichen Erfolg und ein überzeugendes Team hinter der Geschäftsidee.

Konditionen

Innovative Projekte können mit Zuschüssen von bis zu 150.000 € gefördert werden. InnoRampUp ist ein Ausgabenerstattungsprogramm: Wir erstatten Ihnen die förderfähigen Ausgaben, die Ihnen bei der Umsetzung Ihres Projektes entstehen. Der Zuschuss kann in begründeten Ausnahmefällen bis zu 100 % betragen, sodass alle Projektausgaben erstattet werden. Für eine bessere Liquidität der geförderten Startups können Vorauszahlungen/Abschläge gewährt werden.

Bewerbungsprozess

Sollte Ihr Unternehmen oder Projekt zu InnoRampUp passen, senden Sie uns ein Pitch Deck oder einen kurzen Business Plan zu. Unser Team prüft die formalen und inhaltlichen Kriterien für eine Förderung und lädt Sie ggf. zu einem vertiefenden Gespräch ein. Danach stellen Sie ggf. einen Förderantrag und können Ihr Projekt vor einer unabhängigen Auswahlkommission präsentieren.

Weitere Informationen zu InnoRampUp können Sie unseren InnoRampUp-FAQ sowie der Förderrichtlinie entnehmen. Bei Fragen rufen Sie unser InnoRampUp-Team gern an.

InnoRampUp-Portfolio





Frequently Asked Questions


  • Allgemeine Fragen zur InnoRampUp-Förderung
  • Fragen zum InnoRampUp-Bewerbungsprozess
  • Fragen zur InnoRampUp-Förderrichtlinie

Welche Geschäftsmodelle werden gefördert?

Grundsätzlich gibt es hier keinerlei Beschränkungen. Wichtig ist allerdings, dass sich Ihr Geschäftsmodell sehr deutlich durch Neuartigkeit vom bereits am Markt Etablierten abgrenzt.

Wie weit muss ich mit meinem Gründungsvorhaben sein, bevor ich mich für eine InnoRampUp-Förderung bewerbe?

Wir geben keinen Soll-Status vor. Prinzipiell kann sich eine Existenzgründung sogar noch in der Ideenphase befinden. Allerdings wird sich Ihre Geschäftsidee im Wettbewerb mit anderen Projekten befinden, die sich ebenfalls für die InnoRampUp-Mittel bewerben. Die meisten geförderten Projekte sind schon über die reine Ideenphase hinaus. Beispielsweise liegen häufig bereits Prototypen, Beta-Versionen, Absichtserklärungen, Pilotkunden und/oder erste Umsätze vor – das erhöht Ihre Chancen auf eine Förderung deutlich.

Komme ich ohne eigenes Geld aus?

InnoRampUp lässt in begründeten Ausnahmefällen eine Förderquote von 100% grundsätzlich zu. Das bedeutet, dass die Ihnen entstandenen Kosten vollständig erstattet werden können. Ganz ohne eigene Mittel wird Ihr Vorhaben dennoch erfahrungsgemäß nicht funktionieren, da Sie ein wenig Vorlauf für Zahlungen aus dem Förderprogramm benötigen. Darüber hinaus wird es positiv bewertet, wenn Sie mit eigenem finanziellen Engagement zeigen, dass Sie vom Erfolg Ihrer Geschäftsidee überzeugt sind und eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen.

Laut Förderrichtlinie darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Darf ich also noch nicht an meiner Gründungsidee arbeiten?

Selbstverständlich dürfen Sie bereits an Ihrer Gründungsidee arbeiten. Im Rahmen der Bewerbung um InnoRampUp-Mittel definieren Sie mit Hilfe von Meilensteinen, einem Zeitplan und einem eindeutigen Titel ein Projekt, welches Sie mit InnoRampUp-Mitteln umsetzen möchten. Mit diesem Projekt dürfen Sie noch nicht begonnen haben.

Wie funktioniert der Antragsprozess?

Im ersten Schritt lassen Sie uns per Email eine kurze Management Summary, ein Pitch Deck oder einen kurzen Businessplan zukommen. Folgende Fragen sind für uns besonders relevant:

  • Wo liegt bei Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung die Innovation im Vergleich zum Wettbewerb und bereits bestehenden Lösungen?
  • Wofür möchten Sie die InnoRampUp-Mittel verwenden?
  • Wie ist der aktuelle Stand der Produktentwicklung und des Markteintritts?
  • Mit welchem Team möchten Sie Ihr Projekt umsetzen und wie ist das Unternehmen (voraussichtlich) aufgestellt (z.B. Gesellschafterstruktur, Gründungsdatum, …)?

Weitere Dokumente zu Ihrer Finanzplanung sowie Lebensläufe benötigen wir erst, wenn es zu einem Antrag kommt. Sie können uns Ihre Unterlagen sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch schicken.
Sollten wir nach der Sichtung Ihrer Unterlagen zu dem Schluss kommen, dass unser Förderprogramm für Sie in Frage kommt, laden wir Sie im zweiten Schritt zu einem persönlichen Gespräch ein.
Wenn Sie uns im persönlichen Gespräch überzeugen können und zum InnoRampUp Programm passen, werden wir Sie in einem dritten Schritt durch den Antragsprozess und bei der Erstellung der Antragsunterlagen begleiten. Sie erhalten damit die Gelegenheit Ihre Geschäftsidee dem InnoRampUp-Vergabeausschuss vorzustellen, der über die Förderung Ihrer Idee abstimmt.

Aus welchen Mitgliedern setzt sich der Vergabeausschuss zusammen?

Der InnoRampUp-Vergabeausschuss hat acht Mitglieder. Vertreten sind jeweils mit einer Person die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die IKS Hamburg, der HITeC e. V. der Universität Hamburg, die HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung GmbH, die Handelskammer Hamburg, die BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH und die TuTech Innovation GmbH. Zudem ist ein privatwirtschaftlicher Unternehmer Mitglied des Ausschusses.

Wie viel Zeit muss ich vom ersten Kontakt bis zum möglichen Bewilligungsbescheid einrechnen?

Der Vergabeausschuss kommt im Durchschnitt etwa alle 6 – 8 Wochen zusammen, um über etwa vier Antragsteller zu entscheiden. In der Regel dauert die gemeinsame Erstellung eines vollständigen Antrags ebenfalls ein paar Wochen. Bei starker Nachfrage nach dem Förderprogramm kann es zudem zu Verzögerungen kommen. Planen Sie daher mindestens drei Monate vom Erstkontakt bis zum Bewilligungsbescheid ein.

Ich habe die Antragsunterlagen für InnoRampUp über einen Gründungsberater oder auf anderem Wege erhalten. Kann ich diese nun ausfüllen und direkt an Sie senden?

Sollten Sie die Antragsunterlagen bereits über Dritte erhalten haben, so möchten wir Sie bitten, auf eine Zusendung zunächst zu verzichten und den oben beschriebenen Prozess einzuhalten.
Um Ihr Geschäftsmodell hinsichtlich Förderfähigkeit zügig bewerten zu können, benötigen wir zunächst nur wenige aussagekräftige Informationen von Ihnen, zum Beispiel ein Pitch Deck oder einen kurzen Business Plan. Erst wenn wir zu dem Schluss kommen, dass Ihr Projekt zur InnoRampUp Förderung passen könnte, werden wir mit Ihnen gemeinsam die nächsten Schritte gehen.

Wie funktioniert die Abrechnung?

Es gilt das Ausgabenerstattungsprinzip: Wir erstatten Ihnen die Ausgaben, die Ihnen bei der Umsetzung Ihres InnoRampUp-Projektes entstehen. Dafür reichen Sie eine Abrechnung bei uns ein, in welcher Sie Ihre Ausgaben dokumentieren. Die Abrechnungsprüfung nimmt ein wenig Zeit in Anspruch. Dies sollten Sie in Ihrer Liquiditätsplanung bereits im Vorweg berücksichtigen. Dies gilt auch für Vorauszahlungen/Abschlagszahlungen (s.u.).

Welche Ausgaben können gefördert werden?

Folgende Ausgaben sind förderfähig:

  • Personalausgaben
  • Materialausgaben, Investitionsausgaben/Abschreibungen
  • Ausgaben für Qualifikation/Weiterbildung
  • Marketingausgaben
  • Fremdleistungsausgaben (z. B. für Beratung, Auftragsforschung und IT-Entwicklung)
  • Patentausgaben
  • Ausgaben für Reisen
  • Ausgaben für Büroräume und Infrastrukturausgaben

Folgende Ausgaben sind nicht förderfähig:

  • Ausgaben für Bewirtung und Verpflegung (Ausnahme: Tagespauschalen bei Dienstreisen)
  • Erwerb von Grundstücken oder Gebäuden, auch wenn er in Verbindung mit dem Projekt steht
  • Eingebrachte Grundstücke, Gebäude, Einrichtungen oder technische Anlagen
  • Anschaffung oder Leasingausgaben für PKW und Vertriebsfahrzeuge
  • Pachten, Erbbauzinsen, Grunderwerbssteuer

Kann ich Vorauszahlungen erhalten?

Sie können Abschlagszahlungen/Vorauszahlungen für einen Ausgabenentstehungszeitraum von max. zwei Monaten im Voraus beantragen.

Ab welchem Zeitpunkt kann ich Abrechnungen einreichen?

Sie erhalten nach der positiven Entscheidung im Vergabeausschuss einen Bewilligungsbescheid, in welchem das Fördervolumen und das Start- und Enddatum Ihres geförderten Projektes benannt wird. Sie können Ausgaben einreichen, die ab dem Startdatum entstanden sind. Wann Ihr Vorhaben beginnen soll, sprechen wir vor Ausstellung des Bewilligungsbescheids mit Ihnen ab.

Wie funktioniert die Förderung von Personalausgaben und welche Anstellungsverhältnisse werden akzeptiert?

Personalausgaben werden bei Schlüsselpersonen und Vollzeittätigkeit mit maximal 2.000 € brutto pro Monat gefördert. Bei weiteren Mitarbeitern können auch höhere monatliche Beträge erstattet werden. In jedem Fall gelten die in der Förderrichtlinie angegebenen Maximalfördersätze. Auch geringfügige oder Teilzeitbeschäftigungen sind möglich. Bei Tätigkeiten, die nicht in Vollzeit für Ihr Projekt stattfinden, müssen Stundennachweise geführt werden. Um Personalausgaben handelt es sich nur, wenn die entsprechende Person Angestellte Ihres bereits gegründeten Unternehmens ist. Das gilt auch für Schlüsselpersonen.
Natürlich können Sie auch Freiberufler beauftragen. Beim Einsatz von Freiberuflern handelt es sich allerdings nicht um Personalausgaben, sondern um Fremdleistungsausgaben. Auch Schlüsselpersonen können als Freiberufler am geförderten Vorhaben arbeiten, was ebenfalls als Fremdleistungsausgaben abzurechnen ist. In diesem Fall gilt wieder entsprechend der Richtlinie, dass maximal 2.000 € pro Monat pro Schlüsselperson erstattet werden.

Was sind Schlüsselpersonen?

Unter Schlüsselpersonen verstehen wir in der Regel das Gründungsteam, welches Kernaufgaben des Gründungsvorhabens bearbeitet und eine Beteiligung am Unternehmen hält oder voraussichtlich halten wird. Schlüsselpersonen sollten sich in Vollzeit für das Gründungsvorhaben einsetzen.

Sind Investitionsausgaben förderfähig bzw. kann ich eine größere Anschaffung über InnoRampUp erstatten lassen?

Grundsätzlich können wir Ausgaben für Investitionen (z.B. für Maschinen) über einem Wert von 410 € nur in Höhe der Abschreibung nach den sogenannten AfA-Tabellen erstatten, die die Nutzungsdauer von Anlagegütern bestimmen.
Achtung: Mit InnoRampUp lassen sich nur die Abschreibungen über die Projektlaufzeit fördern. Bitte beachten Sie, dass die Nutzungsdauer die Projektdauer i.d.R. übersteigt.
Ein Beispiel: Sie benötigen ein Messinstrument für 12.000 €, welches nach AfA-Tabelle über 5 Jahre abzuschreiben ist. Bei linearer Abschreibung fallen damit pro Monat 200 € Abschreibungen an. Angenommen, Ihr Projekt dauert 10 Monate, dann könnte die Anschaffung des Messinstrumentes demzufolge mit insgesamt 2.000 € gefördert werden.

Ich möchte Drittunternehmen mit einer Leistungserbringung beauftragen. Muss ich als mit öffentlichen Mitteln Geförderter besondere Prozesse einhalten?

Ja. Sie können sich nicht frei für einen Dienstleister entscheiden, sondern müssen das Vergaberecht – hier in der Regel die VOL/A – einhalten, welches die Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand regelt.



Aktuelle Downloads


Förderrichtlinie InnoRampUp