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Lucas Bauche, Nils Czernig und Tobias Hagenau, die drei Gründer der HQLabs GmbH aus Hamburg, dürfen sich derzeit gleich doppelt freuen. Erstens hat HQLabs, Softwarespezialist für Agenturen und Projektdienstleister (www.hellohq.io), am 21.03.2017 seinen fünften Geburtstag gefeiert. Und zweitens gab es kurz zuvor den Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde. Zusammen mit bestehenden Gesellschaftern hat der neu aufgelegte Innovationsstarter Fond Hamburg II in HQLabs investiert.

Die Erfolgsgeschichte überzeugt
Stefanie Höhn, Investmentmanagerin beim Innovationsstarter Fonds, dem aktivsten Frühphaseninvestor in Hamburg, kommentiert das Engagement so: „HQLabs gehört zu den innovativsten Software-Startups – und zu den erfolgreichsten. Mit mehr als 200 Kunden im DACH-Raum hat HQLabs einen klaren Proof-of-Concept erbracht. Wir freuen uns sehr, nun daran beteiligt zu sein, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“

Auf die nächste Entwicklungsstufe
Die Strategie von HQLabs steht fest: Die Position als modernste, cloudbasierte Software für Agenturen und Projektdienstleister weiter ausbauen. Tobias Hagenau aus dem Gründerteam sieht das Startup jetzt hervorragend gerüstet: „Wir sind begeistert, einen so verlässlichen Partner wie den Innovationsstarter gefunden zu haben. Damit können wir unsere Software, das HQ, auf das nächste Level heben – um Agenturen und Projektdienstleistern das Leben noch einfacher zu machen als bisher.“
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cloudplan bietet eine „Private Cloud“ Lösung der nächsten Generation, die so simpel wie eine „Public Cloud“ betrieben werden kann – aber mit der Sicherheit, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit einer echten „Private Cloud“ für 100% Datensouveränität aufwartet. Um den weiteren Aufbau eines globalen Vertriebes und der Produktentwicklung zu beschleunigen, wurde eine Folgefinanzierungsrunde mit dem Innovationsstarter Fonds Hamburg, dem High-Tech Gründerfonds und weiteren 7 Investoren abgeschlossen.

Frank Brügmann, CEO cloudplan: „Mit unserer Lösung kann sich ein Unternehmen ohne IT Know-how eine extrem sichere Private Cloud Lösung aufbauen, die in Bezug auf Verfügbarkeit, Performance und Flexibilität vorher nur Großunternehmen vorbehalten war. Darüber hinaus sticht das Produkt durch seine selbstorganisierende, intelligente Struktur hervor und ist sehr viel günstiger als herkömmliche Private Cloud Lösungen.“
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KSK Diagnostics GmbH nutzt ihre isothermale Amplifikationstechnologie, KDx rITA®, für die Entwicklung molekularbiologischer Schnelltests zum Nachweis von Krankheitserregern und Antibiotikaresistenzen innerhalb von 30 Minuten. Damit kann die Zeit bis zum Therapiestart entscheidend reduziert werden. Um die weitere Produktentwicklung und den Markteinstieg zu beschleunigen, wurde eine Finanzierungsrunde mit dem neu aufgelegten Innovationsstarter Fonds Hamburg II und dem High-Tech Gründerfonds abgeschlossen.

Jedes Jahr sind in Deutschland mehr als 500.000 Patienten von einer Krankenhausinfektion betroffen, von denen ca. 10.000-15.000 sterben (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit). Oftmals können erst beim Eintreten von Komplikationen gezielte Maßnahmen zum Schutz der Patienten eingeleitet werden, da die Ergebnisse herkömmlicher Tests erst nach mehreren Stunden oder sogar Tagen vorhanden sind. Die Schnelltests der KSK Diagnostics GmbH revolutionieren die Behandlung und können beispielsweise direkt in der Notaufnahme durchgeführt werden. Der behandelnde Arzt kann damit bereits nach 30 Minuten einen Befund stellen und damit die Behandlung des Patienten zeitnah koordinieren. Neben der Diagnostik von Krankheitserregern sind die Schnelltest der KSK Diagnostics auch hervorragend geeignet, um Fragestellungen in der Tumordiagnostik schnell und zuverlässig zu beantworten.
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Innovationen und Kreativität sind die Garanten für die Zukunftsfähigkeit eines Standortes. Unternehmensgründer und Startups erweitern mit neuen Geschäftsideen das bestehende Produkt- und Dienstleistungsangebot und unterstützen den technologischen Strukturwandel.

Mit dem Ziel, die Hamburger Startup-Szene zu stärken und zum Aufbau aussichtsreicher Unternehmen beizutragen, unterstützt der Innovationsstarter Fonds Hamburg II junge innovative Unternehmen in Hamburg mit Risikokapital. Der Fonds hat ein Volumen von 12 Mio. EUR. Das Geld wird zu gleichen Teilen von der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt. Damit führt der neue Fonds die erfolgreiche Arbeit des Innovationsstarter Fonds Hamburg I fort, der zwischen 2012 und 2016 Beteiligungen an 24 Hamburger Startups eingegangen ist.

Vorgesehen sind offene Beteiligungen an Kapitalgesellschaften bis zu einer Höhe von maximal 1 Mio. EUR. Pro Finanzierungsrunde können bis zu 0,6 Mio. EUR investiert werden. Gemeinsame Beteiligungen mit Privatinvestoren sind möglich, der Fonds kann aber auch allein investieren. Auf diese Weise wird innovativen Unternehmen in deren Frühphase dringend benötigtes Eigenkapital zur Verfügung gestellt.

Im Fokus des Innovationsstarter Fonds II liegen potentiell wachstumsstarke Unternehmen aus Hamburg, die weniger als fünf Jahre alt sind, und deren Geschäftsmodell auf einer eigens entwickelten Innovation basiert.

Der Fonds wird von der IFB Innovationsstarter GmbH gemanagt, einer Tochter der Hamburgischen Investitions- und Förderbank. Weitere Informationen, Kriterien und Beteiligungskonditionen sind über www.innovationsstarter.com abrufbar.

Senator Horch:
„Innovationen sind der Schlüssel einer zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik. Nur wenn es uns gelingt, Kreativität, den Austausch von Wirtschaft und Wissenschaft an unserem Standort zu konzentrieren und weiter zu entwickeln, wird der Standort zukunftsfähig bleiben.
Mit dem IFH II schließen wir Finanzierungslücken insbesondere in der Frühphase bei aussichtsreichen jungen Unternehmen und unterstützen so branchenübergreifend Innovationen am Standort Hamburg.“

Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender IFB Hamburg:
„Mit der Fortführung des Programms können wir weiterhin jungen Hamburger Unternehmen das dringend benötigte Eigenkapital zur Verfügung stellen. Unsere Beteiligungen unterstützen Unternehmen, ihre Innovationen erfolgreich am Markt zu etablieren.“

Kontakt:
IFB Innovationsstarter GmbH
Dr. Heiko Milde
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Tel.: +49 40 6579805-91
milde@innovationsstarter.com
www.innovationsstarter.com

Das junge Hamburger Hochtechnologieunternehmen CEBCON Technologies GmbH gibt die erfolgreiche Entwicklung ihrer ersten innovativen Anlage zur Aufbereitung von Biomasse bekannt. Die Entwicklung der Anlage wurde mit erfolgreichem Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde durch den Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) und drei private Business Angel möglich. CEBCON Technologies steht für innovative Lösungen im Baukastensystem: Das Unternehmen entwickelt und produziert flexible, modulare und energieeffiziente Anlagen rund um die Aufbereitung von Biomasse.  

CEBCON Technologies Anlagen sind gekennzeichnet durch eine hohe Flexibilität sowie durch eine modulare Konstruktion. Dazu kommt eine hohe Energieeffizienz. Dies führt bei den Kunden gerade im Vergleich zu marktüblichen Anlagen zu einem sehr hohen Nutzen, denn der Kunde spart erhebliche Kosten ein und reduziert sein Betriebs- und Investitionsrisiko.

Bei dem neu entwickelten ersten Modul handelt es sich um einen energieeffizienten Pelletkühler. Der Prototyp wurde gefertigt und im renommierten Danske Technologiske Institut, einer der Top10 Forschungsanstalten in der Europäischen Union, erfolgreich genauen Praxistests unterzogen.

Der technische Geschäftsführer Herr Valery Detzel stellt fest: „Die Testergebnisse erbrachten den erwarteten Funktionsnachweis. Somit ist der Weg für die Aufnahme der Serienproduktion bereitet.“  Keep Reading →

Vier Investoren finanzieren das weitere Wachstum der i3 Membrane GmbH. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) aus Bonn, der Innovationsstarter Fonds aus Hamburg, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) aus Dresden und ein US-Privatinvestor investieren insgesamt einen 7-stelligen Euro-Betrag in die weitere Entwicklung und Markteinführung neuer Filter und Trenntechnologien. Ultradünne Metallschichten auf handelsüblichen Membranen lassen sich mit elektrischer Spannung aufladen und fangen geladene Nanopartikel wie Viren und Zellgifte – regelbar mit dem Computer. Biotechnologische Prozesse werden dadurch effizienter und einfacher. Filter werden kleiner und umweltfreundlicher.

„Unsere neue Trenntechnologie besteht aus der Applikation ultradünner Metallschichten auf handelsüblichen Polymermembranen ohne deren Porosität zu beeinflussen. Die Membranen, die Partikel und biologische Stoffe wie beispielsweise Bakterien bisher rein mechanisch filtern, können nun zusätzlich die 10 bis 100-fach kleineren Viren fangen – und das durch die elektrische Ladung der Metallschicht von nur 1 Volt“, erläutert Dr. Stephan Brinke-Seiferth, Geschäftsführer der i3 Membrane GmbH.  Keep Reading →

Drei Investoren steigen bei dem Startup 4 Animals AlsterScience GmbH ein. Der Innovationsstarter Fonds aus Hamburg, ein Business Angel aus dem hohen Norden und der High-Tech Gründerfonds aus Bonn investieren in die Entwicklung von biologischen Arzneistoffen und Nahrungsergänzungsmitteln für Tiere, die die Immunfunktionen verbessern.

„Im Fokus der Entwicklungen stehen Arzneistoffe und Therapien für Haus- aber auch Nutztiere, die die natürlichen Abwehrkräfte bei Tieren stärken. Gute und wirksame natürliche Arzneimittel werden dringend benötigt. Ein gesundes Immunsystem schützt vor Ansteckung, macht im günstigsten Fall Antibiotika überflüssig und ist die Grundvoraussetzung für die Überwindung von Krankheiten und damit für gesunde Tiere. Die Unterstützung der immunologischen Abwehr durch zukunftsweisende natürliche Mechanismen mündet in sichere, effektive und gut verträgliche neue Therapieverfahren“, erläutern Prof. Dr. Dr. Edith Huland und Conny Cloppenburg, Geschäftsführerinnen der 4 Animals AlsterScience GmbH.

Die Arzneistoffentwicklungen der 4 Animals AlsterScience GmbH haben sich bereits bei Viruserkrankungen, Tumoren, Impfungen und Zelltherapien bewährt und können helfen, den Teufelskreis von Therapieresistenz gegen herkömmliche Medikamente zu beenden.

Der Ansatz, gerade auch beim Tier natürliche Wege zu nutzen, das Immunsystem zu stärken, ist zukunftsweisend. Der Markt für Tierarzneimittel lag 2008 bei 19,2 Milliarden US Dollar weltweit (Wikipedia) und ca. 660 Millionen Euro in Deutschland. Ein großer Teil des Umsatzes erfolgt typischerweise bei immunologischen und antiinfektiösen Arzneimitteln. Die 4 Animals AlsterScience GmbH wird auf diesem Markt zum Wohl von Tieren und Menschen wichtige neue Akzente setzen.

„Der Veterinärmarkt ist ein sehr attraktives und oft unterschätztes Geschäftsfeld. Mit vergleichsweise übersichtlichen Investitionen und kurzen Wegen, kann die Therapie der 4 Animals AlsterScience GmbH zum Einsatz kommen“ freut sich Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds.

„Uns haben die breite Anwendungsmöglichkeit über viele Haus- und Nutztierarten sowie die vorliegenden positiven Vorergebnisse bei schweren Viruserkrankungen des Pferdes überzeugt. Wir freuen uns sehr, das erfahrene Team beim Aufbau des Unternehmens zu unterstützen“, kommentiert Dörte Bunge vom Innovationsstarter Fonds Hamburg das Investment.

Ansprechpartner für weiterführende Informationen:

4 Animals AlsterScience GmbH
Prof. Dr. Dr. Edith Huland
Rolfinckstr. 15
22391 Hamburg
Tel +49 (0)40 / 644 243 88
Fax +49 (0)40 / 380 178 572 79
e-mail: huland@alsterscience.com
www.alsterscience.com

IFB Innovationsstarter GmbH
Dörte Bunge
Besenbinderhof 31 | 20097 Hamburg
Tel.: +49 40 657980595 | E-Mail:
bunge@innovationsstarter.com
www.innovationsstarter.com

High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Dr. Michael Brandkamp
Schlegelstraße 2 | 53113 Bonn
Tel.: +49 228 823001-00 | Fax: +49 228 823000-50
E-Mail: m.brandkamp@htgf.de

Pressemitteilung (PDF)

Der Innovationsstarter Fonds aus Hamburg beteiligt sich zu September 2014 an dem Startup Embella GmbH. Seit 2014 bietet das Unternehmen eine innovative sowie patentierte Lösung zur diskreten und sicheren Entsorgung von Damenhygieneprodukten. Das Startup Projekt wurde im Jahr 2012/2013 zunächst vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Im Rahmen dieses Projektes wurde in Partnerschaft mit der TU Hamburg-Harburg die Produktentwicklung durchgeführt.
Ob zuhause oder unterwegs, die unauffällige Entsorgung von Tampons ist oft eine Herausforderung. Mit einem praktischen Entsorgungsbeutel bietet Embella bisher die einzige Lösung für eine hygienische und diskrete Beseitigung von Tampons. Das Produkt ist aufgrund desMaterials geruchs- und blickdicht und daher besonders diskret anzuwenden. Embella wird aus recyclingfähigem Polyethylen (PE) hergestellt. Die Handhabung ist einfach und aufgrund des neuen Laschenprinzips einhändig bedienbar. Das Laschenprinzip wurde entwickelt, um Embella besonders sicher bedienen zu können. So sorgt Embella auf Reisen, im Job oder beim Ausgehen für sicheres und dezentes Entsorgen von Tampons.

Nach Analyse der Schwächen der bisherigen Provisorien und der Bedürfnisse der potentiellen Kundinnen wurden erste Prototypen entwickelt. Marktstudien haben gezeigt, dass weit mehr als 50% der Tampon-Nutzerinnen das Produktkonzept als sehr positiv bewerten. Dieses und weitere gute Ergebnisse haben das Gründerteam zum Aufbau einer Produktion motiviert. Inzwischen führen zwei Drogeriemarktketten in Deutschland Embella im Sortiment. Die Entsorgungsbeutel sind damit in fast 2.000 Filialen erhältlich. „Wir freuen uns nicht nur über erste Nachfragen am Markt zu unserem Produkt, sondern auch darüber, dass wir einen Investmentfonds von unserer Geschäftsidee überzeugen konnten. Somit ist der Weg zum Aufbau des Unternehmens und der Marke Embella kurz- und mittelfristig gesichert. Wir glauben an den Erfolg von Embella und blicken zuversichtlich in die Zukunft“, sagt Dr. Jan-Niklas Keltsch, geschäftsführender Gesellschafter der Embella GmbH. Neben der Verwendung als Entsorgungsbeutel für Tampons bietet das technische Konzept noch viele weitere Anwendungsfelder auch im B2B Geschäft. Die einhändige Bedienbarkeit des Beutels würde Einsätze u.a. im Bereich der Forensik, der pathologischen Diagnostik sowie verschiedener Laboranwendungen ermöglichen. Auch die professionelle Verpackung von Kleinteilen mit einem solchen Beutel für den Handel ist denkbar.

„Der Embella GmbH ist es gelungen, bei zwei großen Drogeriemarktketten gelistet zu werden. Dies ist für uns ein erster wichtiger Schritt zum Markteintritt in den attraktiven Hygieneartikelmarkt mit seiner revolvierenden Nachfrage“, sagt Dörte Bunge, Investmentmanagerin des Innovationsstarter Fonds Hamburg.

Ansprechpartner für weiterführende Informationen:

Embella GmbH
Ziegfeld Enterprise – PR & Event GmbH
Christina Krause
Tel.: +49 40 386874-65 | E-Mail:
christina.krause@ziegfeld-enterprise.de
Rilana Rentsch
Tel.: +49 40 386874-63 | E-Mail:
rilana.rentsch@ziegfeld-enterprise.de
www.embella.de

IFB Innovationsstarter GmbH
Dörte Bunge
Besenbinderhof 31 | 20097 Hamburg
Tel.: +49 40 657980595 | E-Mail:
bunge@innovationsstarter.com
www.innovationsstarter.com
 

Pressemitteilung (PDF)

Zwei Investoren für Frühphasen-Finanzierung steigen im August 2014 bei dem Startup i3 Membrane GmbH ein. Der High-Tech Gründerfonds aus Bonn und der Innovationsstarter Fonds aus Hamburg investieren in die Entwicklung und Markteinführung einer neuen Filtertechnologie. Stabiler, flexibler und umweltfreundlich ist die neue High-Tech Membran aus Edelstahl, für deren Herstellung nur Edelgas und Strom benötigt werden. Das Verfahren wurde zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickelt und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert.

„Bei unserem Herstellungsprozess werden Edelgas-Atome mittels Ladung zunächst beschleunigt und so in großer Anzahl in die Edelstahlfolie implantiert. Die Atome häufen sich in der Folie an, wodurch sich kleine Bläschen bilden, aus denen dann größere Poren entstehen“, erläutert Stephan Brinke-Seiferth, Geschäftsführer der i3 Membrane GmbH, der zusammen mit Prof. Andreas Kolitsch vom HZDR 2012 die Idee zur Herstellung der Membran hatte.

Die entwickelte Edelstahlmembran ist besonders beständig und flexibel. Da bei der Herstellung keine schädlichen Chemikalien genutzt werden, unterstützt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die Entwicklung mit 250.000 Euro. Erstes Anwendungsfeld nach dem Markteintritt, der zum Juni 2015 geplant ist, soll die Probenvorbereitung zur Spurenstoffanalytik sein. Weitere Anwendungsfelder sind im Bereich der Biotechnologie, aber auch in der Wasseraufbereitung geplant.

Der Markt für Membranen weist weltweit einen Jahresumsatz von 15 Milliarden US-Dollar auf und wächst mit etwa zehn Prozent pro Jahr. Die Hälfte der Umsätze wird im Medizin- und Pharmabereich erzielt. Dabei sind Filtermembranen aus Kunststoffen, die in den 1960er Jahren entwickelt wurden, nach wie vor marktbestimmend. Ziel der i3 Membrane GmbH ist es, eine vorteilhafte Alternative zu Kunststoffmembranen in besonders sensiblen Anwendungsbereichen zu etablieren.

„Uns hat der intelligente, aber dennoch einfache Produktionsprozess der Filtermembran überzeugt. Wir freuen uns sehr, das erfahrene Team beim Aufbau des Unternehmens zu unterstützen“, kommentiert Ron Winkler, Investmentmanager, die Finanzierung durch den High-Tech Gründerfonds.

„Wir halten das neu zu etablierende Verfahren der i3 für technologisch äußerst innovativ und gehen davon aus, dass damit eine neue Generation von Membranen – aufbauend auf dieser Plattformtechnologie – geschaffen werden kann“, begründet Dörte Bunge vom Innovationsstarter Fonds Hamburg das Investment.

Die i3 Membrane GmbH wurde im April 2013 mit Unterstützung der Helmholtz-Gemeinschaft mit dem Ziel gegründet, die entwickelte Plattformtechnologie möglichst zeitnah in den Markt zu bringen. „Dies ist auch ein Ergebnis des sehr guten Technologietransfers des Helmholtz-Zentrums in Dresden“, resümiert Stephan Brinke-Seiferth.

Ansprechpartner für
weiterführende Informationen:
i3 Membrane GmbH
Stephan Brinke-Seiferth
Tel.: +49 40 52590870
E-Mail: s.brinkeseiferth@i3membrane.de
www.i3membrane.de

High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Ron Winkler
Schlegelstraße 2 | 53113 Bonn
Tel.: +49 228 823001-00, Fax: +49 228 823000-50
E-Mail: r.winkler@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de

IFB Innovationsstarter GmbH
Dörte Bunge
Besenbinderhof 31, 20097 Hamburg
Tel.: +49 40 657980595
E-Mail: bunge@innovationsstarter.com
www.innovationsstarter.com

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Dr. Christine Bohnet
Pressesprecherin am Helmholtz-Zentrum
Dresden-Rossendorf (HZDR)
Bautzner Landstr. 400, 01328 Dresden
Tel.: +49 351 260 2450,
E-Mail: c.bohnet@hzdr.de
www.hzdr.de

Das ganz im Zeichen von Kommunikation stehende Event UniPitch@Reeperbahn findet erstmalig statt und leitet das diesjährige Reeperbahnfestival ein. In diesem Rahmen treffen sich Mitte September im Grünspan über 250 Studierende und Wissenschaftler aus wichtigen Hochschulen der Metropolregion Hamburg, die am Thema Entrepreneurship interessiert sind oder bereits eigene Gründungen vorantreiben. In interaktiven Sessions wird alles Wissenswerte rund um den perfekten Pitch vermittelt und trainiert, bis sich am Abend ausgewählte Startups der „Idea Pitching Challenge“ stellen und kleinere Geld- und Sachpreise erhalten können. Darüber hinaus bietet sich allen Veranstaltungsteilnehmern die Gelegenheit, spannende Kontakte zu anderen Startups, Unternehmensvertretern und potenziellen Investoren zu knüpfen.

Das Event wird vom Startup Dock der Technischen Universität Hamburg-Harburg in Kooperation mit Partnern durchgeführt. Als Vorläufer des bekannten Formats Startups@Reeperbahn – welches erfahrene Startups mit bereits vorhandenen Produkten oder Dienstleistungen sowie ersten Kunden anspricht – richtet sich UniPitch@Reeperbahn an Gründungsvorhaben in noch früheren Phasen.

Die IFB Hamburg und die IFB Innovationsstarter GmbH unterstützen UniPitch@Reeperbahn als Sponsoren und stiften ein Kontingent an Fellowships, mit denen besonders talentierte Gründerinnen und Gründer kostenfrei Zugang zur Veranstaltung erhalten. Bewerbungen um ein Fellowship können an das Startup Dock der TUHH gerichtet werden.

UniPitch@Reeperbahn findet am 17. September 2014 im Grünspan auf St. Pauli statt. Nähere Informationen zur Agenda und zum Erwerb von Tickets erhalten Sie unter dem folgenden Link

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